AutomationMehr als Text

Dateien, Reaktionen und Checklisten fürs Team

Entdecke Regeln für PDFs, Fotos, Sprachnachrichten, Reaktionen und Telegram-Checklisten mit Beispielen für Kurschats und Teams.

In diesem Artikel

Fotos, Videos, Dateien und andere Nachrichten

Ein Kurschat erhält Fotos von Heften, PDFs und Sprachnachrichten. Ein Club teilt Musik und Sticker. Eine Arbeitsgruppe tauscht Kontakte und Umfragen aus. Combot bietet Einstellungen für jeden Nachrichtentyp.

Beginne mit einer praktischen Aufgabe: „Bei einem langen Video um eine kurze Beschreibung bitten“ oder „Nach einer PDF einen Hinweis zeigen“. Wähle dann den passenden Nachrichtentyp und seine Optionen.

Für Zahlen gibt es meist Unter- und Obergrenzen, für Werte Ein- und Ausschlüsse. Übermittelt Telegram eine Eigenschaft wie die Dateigröße nicht, ist die Größe deshalb nicht null. Probiere die Regel mit Dateien aus, die deine Mitglieder tatsächlich verwenden.

Foto

Situation: Ein Fotografiechat bespricht Bilder, aber die Teilnehmer vergessen manchmal die Veröffentlichungsregeln.

Du kannst Folgendes prüfen:

  • Dateigröße: Antworte etwa bei großen Fotos mit Hinweisen zum Versand. Maßgeblich ist die größte dem Bot verfügbare Fotoversion; Einheiten sind Bytes, KB oder MB.
  • Album/Mediengruppe: Erinnere etwa an eine Beschriftung für die Sammlung, wenn ein Foto zu einer Mediengruppe gehört.
  • Live-Foto: Unterscheide dieses Format von gewöhnlichen Bildern.
  • Spoiler: Behandle etwa verborgene Fotos in einer Filmdiskussion gesondert.

Text unter einem Foto wird als Beschriftung eingestellt. Ein Album kann den Bot als mehrere Nachrichten erreichen; ein Hinweis nur einmal für die gesamte Sammlung ist daher nicht garantiert.

Video

Situation: Kursteilnehmer senden Aufzeichnungen ihrer Präsentationen. Bei Videos über fünf Minuten möchtest du um eine kurze Beschreibung bitten.

Wähle Video und die gewünschte Dauer. Sekunden, Minuten oder Stunden sind möglich.

Weitere Optionen sind Größe, Dateityp und Name, Albumzugehörigkeit und Spoiler. Der Name kann etwa Dateien mit „Präsentation“ erkennen, die Größe bei besonders großen Videos zu einem Hinweis führen, stattdessen einen Link zu teilen.

Gib den Typ als Endung wie .mp4 oder technische Kennung wie video/mp4 an — einen MIME-Typ. Das beschreibt das Format und bewertet nicht die Aufnahmequalität.

Animation

Situation: Eine Arbeitsgruppe hat ein eigenes GIF-Thema. Erscheint eine passende Animation in einem anderen ausgewählten Thema, bittet der Bot darum, sie dort zu posten.

Du kannst Größe, Dauer, Dateityp und Name sowie Spoiler prüfen. Erkenne damit beispielsweise besonders große Animationen.

Wird dieselbe Datei als Dokument gesendet, ersetzt eine Animationsregel keine Dokumentregel: Entscheidend ist die Versandart.

Audio

Situation: Mitglieder eines Musikclubs teilen Aufnahmen und sollen Interpret und Titel angeben.

Prüfe, ob diese Felder vorhanden sind und welchen Text sie enthalten. Bitte etwa um eine Beschriftung, wenn der Titel fehlt. Auch Größe, Dauer, Dateityp, Dateiname und Albumzugehörigkeit sind verfügbar — hilfreich, um lange von kurzen Aufnahmen zu unterscheiden.

Der Bot liest die Angaben der Audiodatei. Er erkennt den Interpreten nicht durch Anhören der Musik.

Dokument

Situation: Kursteilnehmer geben Aufgaben als PDF ab. Nach der Datei erinnert der Bot daran, Unterrichtsnummer und eine Frage an die prüfende Person anzugeben.

Wähle .pdf oder application/pdf als Dateityp. Ergänze bei Bedarf Bedingungen für Größe, Namen oder Album. Behandle etwa Dateien mit „Portfolio“ im Namen gesondert.

Diese Regel erkennt ein Dokument des passenden Typs. Sie liest die Aufgabe nicht und bestätigt nicht, dass eine Lehrkraft sie geprüft hat.

Sticker

Situation: Deine Community hat ein eigenes Stickerpaket, und in bestimmten Diskussionen möchtest du auf erlaubte Pakete hinweisen.

Gib einen Paketnamen oder Link ein. Du kannst bestimmte Pakete auswählen oder von der Regel ausschließen.

Weitere Eigenschaften sind ebenfalls verfügbar:

  • Größe: Wähle etwa Sticker anhand einer Größengrenze.
  • Typ: normaler Sticker, Maske oder benutzerdefinierter Emoji-Sticker.
  • Animation und Video: Unterscheide etwa bewegte Sticker von anderen. Der Typ Normal allein bedeutet kein Standbild.
  • Premium-Animation: eine eigene Eigenschaft dieser Sticker.
  • Zugeordnetes Emoji: Vorhandensein und Wert. Erkenne etwa einen mit 👍 verbundenen Sticker.
  • Benutzerdefinierte Emoji-IDs: Wähle ein bestimmtes benutzerdefiniertes Emoji.

Sprachnachricht

Situation: Der Support erhält eine siebenminütige Sprachnachricht. Das Team kann nicht schnell erkennen, was passiert ist.

Lege eine Mindestdauer von zwei Minuten und diese Antwort fest: „Beschreibe deine Frage bitte kurz als Text, damit wir schneller helfen können.“ Du kannst auch Dateigröße und Typ prüfen.

Combot prüft die Dauer, nicht den Inhalt des Gesprochenen. Eine Textsuche transkribiert keine Sprachnachrichten.

Videonachricht

Situation: Antworten werden als runde Videonachrichten eingereicht. Bei längeren Antworten möchtest du ein gewöhnliches Video vorschlagen.

Wähle Videonachricht und die gewünschte Dauer. Auch die Größe lässt sich prüfen. Videonachrichten und gewöhnliche Videos sind getrennte Optionen; wähle die passende.

Kontakt

Situation: Organisatoren teilen Kontaktkarten. Eine bekannte Telefonnummer kann Informationen darüber auslösen, wofür diese Person zuständig ist.

Verfügbar sind Telefonnummer oder Ländervorwahl, Telegram-ID, Vorname, Nachname und die Mitgliedschaft des Kontakts im Chat.

Geprüft wird die Person auf der Karte. Sendet Anna Ilyas Kontakt, wird Ilyas Telefonnummer dadurch nicht zu Annas Nummer.

Eine Kontaktkarte kann keine Telegram-ID enthalten. „Kontakt ist kein Mitglied“ beweist deshalb nicht immer, dass der Bot die Person identifiziert und ihre Mitgliedschaft geprüft hat: Auch Karten ohne bekannte ID können in diese Kategorie fallen.

Standort und Ort

Situation: Ein Wanderchat teilt Treffpunkte. Für einen Punkt innerhalb eines ausgewählten Gebiets kann der Bot Informationen zum Treffpunkt senden.

Definiere das Gebiet über Breiten- und Längengrad sowie einen Radius in Metern. Geprüft wird der geteilte Punkt; die Person wird nicht verfolgt.

Du kannst auch Live-Standorte, deren Dauer in Sekunden, Bewegungsrichtung in Grad und den Radius einer Nähebenachrichtigung auswählen. Unterscheide etwa Live-Routen von einmalig geteilten Standortmarkierungen.

Bei einem geteilten Ort sind die Adresse und, sofern vorhanden, Foursquare- oder Google-Place-ID beziehungsweise Typ verfügbar. Erkenne damit etwa die Karte eines bestimmten Orts.

Ein geteilter Standort beweist nicht, dass die Person gerade dort ist. Der Bot erhält keinen dauerhaften Zugriff auf ihren Aufenthaltsort.

Umfrage

Situation: Ein Buchclub stimmt über das nächste Buch ab, eine Kursgruppe veröffentlicht Quizfragen. Getrennte Regeln können beides unterschiedlich behandeln.

Diese Einstellungen sind verfügbar:

  • Typ und Teilnahme: normale Umfrage oder Quiz, Anonymität, mehrere Antworten, Änderungen der Stimme, Teilnahme nur für Mitglieder und geschlossener Status. Gib beispielsweise nach einem neuen Quiz Hinweise zur Diskussion der Antworten.
  • Zahlen und Zeit: Anzahl der Optionen, Gesamtstimmen, Abstimmungsdauer in Sekunden und Schlusszeit. Erkenne etwa Umfragen mit vielen Optionen.
  • Text: Frage, Antwortoption, Erklärung und Beschreibung. Erkenne beispielsweise eine Frage mit „Nächstes Buch“.
  • Formatierung: Formatierung in Frage, Erklärung und Beschreibung sowie Anhänge an Erklärung und Beschreibung. Unterscheide etwa Quizfragen mit Zusatzmaterial.
  • Zusatzfelder: Einschränkungen nach Ländercode, sofern übermittelt, und IDs korrekter Antworten. 0 bedeutet hier die erste Option und nicht das Fehlen einer Antwort.

Verlangt das Feld zur Schlusszeit einen Unix-Zeitstempel, gib einen Zeitstempel in Sekunden ein, nicht „noch 30 Minuten“. Diese Einstellung hilft, wenn du bereits mit diesem Format arbeitest.

Die Regel prüft die Umfrageinformationen im empfangenen Ereignis. Es gibt keinen eigenen Trigger für jede Stimme, und manche Felder können fehlen.

Würfel und andere Spiel-Emoji

Situation: Mitglieder würfeln 🎲 in der Plauderecke des Clubs. Ein bestimmtes Ergebnis kann eine spielerische Antwort auslösen.

Wähle Spiel-Emoji und Ergebnis. 🎲 und 🎯 haben unterschiedliche mögliche Werte; prüfe das gewählte Spiel. Ein weiterer Wurf kann dieselbe Antwort erneut auslösen.

Spiel

Situation: Jemand teilt ein Telegram-Spiel, und der Bot erinnert an das passende Diskussionsthema.

Du kannst Titel und Beschreibung des Spiels prüfen. Es geht nicht um das Spielergebnis: Die Regel erfährt nicht, wer gewonnen oder einen Rekord erzielt hat.

Kostenpflichtige Medien

Situation: In einem Themenchat werden kostenpflichtige Beiträge geteilt. Du möchtest mit einem Hinweis auf die Veröffentlichungsregeln antworten.

Du kannst Preis in Telegram Stars, Anzahl der Elemente und ihren Typ prüfen: Foto, Video, Live Photo oder gesperrte Vorschau. Behandle beispielsweise Beiträge mit mehreren Elementen gesondert.

Weitere Optionen sind eine vorhandene gesperrte Vorschau, Größe, Dauer, Dateityp und Name, Video-Cover, Videostartzeit in Sekunden und übermittelte Qualitätsangaben. Nutze Eigenschaften, die für den Medientyp existieren. Ein kostenpflichtiges Foto hat beispielsweise möglicherweise keinen MIME-Typ.

Diese Einstellungen kaufen keinen Beitrag, geben keine Stars aus, entsperren keine Dateien und prüfen nicht, ob ein bestimmtes Mitglied bezahlt hat.

Reaktionen und Checklisten fürs Team

Nicht alles im Chat geschieht durch neue Nachrichten. Menschen ändern Reaktionen, Kollegen haken Aufgaben ab. Automation kann auch diese Änderungen erkennen.

Jemand fügt eine Reaktion hinzu, entfernt oder ersetzt sie

Du möchtest das Team etwa über passende Reaktionsänderungen in einer Arbeitsdiskussion informieren. Wähle zuerst Nutzerreaktion und danach die gewünschte Änderung:

  • Hinzugefügt — eine zuvor nicht vorhandene Reaktion ist erschienen.
  • Entfernt — die Person hat eine Reaktion weggenommen.
  • Lass beide Optionen ungewählt, damit beide Arten von Änderungen erfasst werden.

Ilya ersetzt beispielsweise 👍 durch ❤️. Das umfasst sowohl das Entfernen von 👍 als auch das Hinzufügen von ❤️.

Dieses Ereignis funktioniert, wenn Telegram die Identität des Nutzers übermittelt. Eine Reaktion im Namen eines Kanals oder eines anonymen Administrators löst es nicht aus. Verwende beim Ausprobieren dein persönliches Profil.

Du kannst bestimmte Reaktionen ein- oder ausschließen. Gib gewöhnliche Emoji als Zeichen und benutzerdefinierte Emoji als numerische ID an; kostenpflichtige Reaktionen haben eine eigene Option.

Ein Detail lässt sich am besten am Beispiel erklären. Ilya hat bereits 👍 unter einer Nachricht. Er ergänzt ❤️ und hat nun zwei Reaktionen. Ein 👍-Filter sieht dieses Emoji weiterhin: Er prüft, was nach der Änderung vorhanden ist, nicht nur das gerade Hinzugefügte.

Für einen Filter auf eine bestimmte Reaktion muss Hinzugefügt ausgewählt sein. Er bedeutet nicht „jemand hat dieses bestimmte 👍 entfernt“: Das entfernte Emoji kann in der neuen Auswahl fehlen.

Entfernt jemand eine Reaktion und fügt sie erneut hinzu, kann die Regel wieder laufen. Diese Bedingung allein reicht deshalb nicht für „eine Belohnung für ein Like“. Nutze für einen persönlichen Dank durch einen Moderator einen Befehl aus 11 fertige Szenarien.

Ein Beitrag hat die gewünschte Reaktionsanzahl

Die Redaktion möchte etwa Beiträge des verknüpften Kanals bemerken, die zusammen 20 bis 30 👍 und ❤️ haben.

Wähle Anzahl der Reaktionen, die zu zählenden Typen und ein Minimum von 20 sowie ein Maximum von 30.

  • 12 👍 und 10 ❤️ passen: zusammen 22.
  • 10 👍 und 8 ❤️ passen nicht: zusammen 18.
  • Weitere 50 Reaktionen eines anderen Typs beeinflussen diese Zahl nicht, wenn dieser Typ nicht ausgewählt ist.

Du kannst gewünschte Typen einschließen oder unerwünschte ausschließen. Ohne Typfilter wird die Gesamtzahl verwendet. Eine leere Grenze oder 0 bedeutet „auf dieser Seite keine Grenze“. Zwei Nullen bedeuten nicht „genau null Reaktionen“.

Das ist keine einmalige Schwellenbenachrichtigung. Der Bot erhält die Zahl 20, und die Regel passt. Später erhält er 21 und kann erneut passen. Selbst wenn du einen beliebten Beitrag nur einmal bemerken möchtest, merkt sich die Bereichseinstellung keine frühere Mitteilung.

Eine praktische Möglichkeit ist ein kurzer Hinweis im Protokollkanal mit Löschen der vorherigen Antwort dieser Sendeaktion. Die Mitteilungen werden ersetzt; wiederholte Ausführungen verhindert das nicht.

Dieses Ereignis enthält keine Liste der reagierenden Personen. Aus der Gesamtzahl kannst du nicht „die zwanzigste reagierende Person“ auswählen und ihr XP geben.

Eine bestimmte Checkliste ändert sich

Eine Arbeitsgruppe hat eine Webinar-Checkliste: Ton prüfen, Präsentation zusammenstellen und Teilnehmer anschreiben. Das Team möchte einen kurzen Hinweis, wenn jemand eine Aufgabe erledigt.

  1. Wähle Checklisten-Aufgaben erledigt. Für neue Einträge wähle stattdessen Checklistenaufgaben hinzugefügt.
  2. Kopiere den direkten Telegram-Link zur Nachricht mit der Liste und trage ihn in die Checklistenbedingung ein.
  3. Füge eine Sendeaktion hinzu: „Im Webinarplan wurden Aufgaben als erledigt markiert. Schau nach, was noch offen ist.“
  4. Ergänze bei Bedarf eine Schaltfläche zu derselben Liste.

Änderungen an einer benachbarten Checkliste sollten jetzt keinen Hinweis auslösen. Der Bot vergleicht den Link mit der Liste selbst und nicht mit der separaten Servicenachricht „Aufgaben erledigt“.

Direktlinks können zu öffentlichen oder privaten Chats und einzelnen Themen führen. Bei einem öffentlichen Link muss Combot den passenden Chat-Nutzernamen aus den empfangenen Daten kennen.

Ein Link mit ?comment=… funktioniert nicht. Öffne die Checkliste im Diskussionschat selbst und kopiere den direkten Link zu ihrer Nachricht.

Entferne die Linkbedingung, um alle passenden Checklisten im ausgewählten Chat oder Thema zu erfassen. Sammle beispielsweise Protokollhinweise zu allen neuen Aufgaben einer Arbeitsgruppe.

Schreibe beim Ereignis Aufgaben erledigt nicht „Alles für das Webinar ist bereit“. Vielleicht wurde nur der Ton geprüft; die übrigen Aufgaben können noch offen sein.